09.10.2020
Alive - My Soundtrack включает в себя интерпретации Дэвида Гэрретта замечательной кино-, теле- и игровой музыки. Он вовлекает нас в путешествие по захватывающему миру Голливуда, при этом не забывая о своих классических корнях. Новый альбом содержит в себе 16 треков на стандартном CD и 23 трека на двойном CD делюкс-версии. В скором времени в своих соц.сетях Дэвид раскроет полный список композиций
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DAVID GARRETT RUSSIAN FORUM

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13.03.2015 Носить костюмы - это не для меня*

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Anzüge tragen - das ist nicht meine Welt

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r … 64,4158585

http://se.uploads.ru/t/09ptQ.jpg

пока на немецком

(Trier) Gleich zweimal kommt Stargeiger David Garrett im Frühjahr in die Region. Am 26. Juni spielt er am Bostalsee, am 1. April in der Philharmonie in Luxemburg. Jetzt hat der Musiker sein erstes Interview zur bevorstehenden Open-Air-Tour "Classic Revolution" gegeben. Mit unserer Mitarbeiterin Melanie Mai sprach er über seine Musik, die Faszination der Geige und darüber, wie viel Zeit er im Bad verbring
Trier. Laut Guinnessbuch ist David Garrett der schnellste Geiger der Welt. Im Bereich der klassischen Musik ist er eine Art Popstar, der in Jeans und Armeestiefeln auf die Bühne tritt und mit seiner Musik ganze Stadien füllt. 200 000 Zuschauer strömten im vergangenen Oktober zu Konzerten seiner "Classic Revolution-Tour". Im Juni legt Garrett mit deutschlandweit acht Open-Air-Konzerten nach - eines davon am 26. Juni auf der Festwiese bei Bosen am Bostalsee, präsentiert vom Trierischen Volksfreund. Begleitet wird der Geiger während der mit Spezialeffekten gespickten Show von der Neuen Philharmonie Frankfurt und Tänzern des Deutschen Fernseh-Balletts. Im Interview spricht er über sein Programm, sein Publikum und seine Erfolgsgeheimnisse.

Sie geben das erste Interview zur aktuellen Tour. Sprechen Sie nicht gerne über sich?

David Garrett: Das ist nicht der Grund. Vielmehr lag es daran, dass ich in den letzten Wochen vollzeitbeschäftigt war, davor habe ich mich auf die Tour vorbereitet. Ich kam gerade aus Moskau, direkt danach habe ich zwei Konzerte in Turin gespielt. Jetzt geht es für Demoaufnahmen nach London. Dann geht\'s schnurstracks nach Berlin. Dort stehen Proben für die Brahms-Sonaten an. Es lag also nur an der mangelnden Zeit, dass ich keine Interviews gegeben habe.

"Classic Revolution" heißt Ihre Tour. Wollen Sie die Klassik revolutionieren und die breite Masse an diese Musik heranführen?
Garrett: Nein, das will ich mir nicht anmaßen. Es ist ein schönes Programm, das ich im letzten Jahr in den großen Hallen gespielt habe. Unter freiem Himmel - das hat nun einen besonderen Reiz. Es sind alles Sachen, die ich noch nicht aufgenommen habe, die es also nicht auf CD gibt. Classic Revolution deshalb, weil ich klassische Stücke zeitgemäß arrangiere, umgekehrt spiele ich klassische Versionen von Poptiteln.

Es kommen auch viele junge Leute zu Ihren Konzerten. Bekommen Sie eigentlich mit, wie die Altersstruktur ist?
Garrett: Ja, das wird mir erzählt. Von der Bühne sehe ich das nicht, da sehe ich gar nichts, es ist, als würde ein schwarzer Vorhang vor mir hängen. Die Konzentration ist zu hoch. Ich konzentriere mich nur auf die Musik. Was ich mitbekomme, ist die Stimmung im Publikum. Die spüre ich, und sie schwappt auf die Bühne über.

Wie schaffen Sie es, dass zu Ihren Konzerten auch Menschen kommen, die normalerweise mit Klassik nichts am Hut haben?
Garrett: Ich versuche, meine Konzerte generationengerecht zu gestalten. Ich suche Stücke aus, die auch mir selbst sehr gut gefallen, die Spaß machen. Zwischendurch erkläre ich auch, warum ich die Stücke ausgesucht habe. Und ich erzähle auch mal einen Schwank aus meinem Leben. Das alles zusammen soll unterhaltsam sein.

Wahrscheinlich spielt auch die Optik eine Rolle. Warum haben Sie entschieden, dass ein Geiger nicht unbedingt Anzug tragen muss?
Garrett: Ich will mich auf der Bühne wohlfühlen. Was wirklich zählt, das ist sowieso zu hören. Aber es ist wie im normalen Leben: Mit dem, was man trägt, kommt auch Selbstbewusstsein. Und umgekehrt: Wenn man etwas anzieht, was einem nicht gefällt, fühlt man sich nicht wohl. Ich trage auf der Bühne, was ich auch privat trage. Es heißt nicht, dass ich gar keine Anzüge trage. Aber das ist nicht meine Welt. Hinzu kommt, dass ich so mehr Bewegungsfreiheit beim Spielen habe.

Verraten Sie Ihren Fans, wie viel Zeit Sie im Bad brauchen?
Garrett: Ganz kurz, vielleicht zehn Minuten - und das mit duschen.

Sie kombinieren gerne Klassik mit Pop - auch bei diesem Programm?
Garrett: Absolut. Die Besucher können sich auf ein besonderes Programm einstimmen. Ich denke, es ist eines der schönsten Programme, das ich je gespielt habe.

Waren Sie schon häufiger im Saarland? Kennen Sie die Open-Air-Kulisse am Bostalsee?
Garrett: Am Bostalsee habe ich bisher noch nicht gespielt, im Saarland hingegen schon oft. Allerdings sieht man von den Städten, in denen man spielt, sehr wenig. Die Halle, das Hotel und vielleicht noch ein Fitnessstudio in der Region. Mir sind kompakte Tourpläne aber lieber, ich möchte keine zwei, drei Tage zwischen den Konzerten haben. Dann entspannen sich Körper und Geist zu sehr; die Konzentration lässt nach. Irgendwann werde ich einmal in alle Orte fahren, in denen ich gespielt habe. Dann ohne Geige. Und dann schaue ich mir alles genau an.

Sie haben mit vier Jahren eine Geige geschenkt bekommen. Warum eine Geige? Wollten Sie das so oder Ihre Eltern?
Garrett: Mein großer Bruder hat angefangen, Geige zu spielen. Und da wollte ich es natürlich auch.

Die Geige ist in der öffentlichen Wahrnehmung nicht unbedingt das populärste Instrument. Trotzdem schaffen es immer wieder gerade Geiger, sich einen Namen außerhalb der Klassikszene zu machen. Warum?
Garrett: Es ist ein sehr angenehmes Instrument für die Ohren, wenn es gut gespielt wird. Andersherum ist es grauenvoll, wenn es schlecht gespielt wird. Die Tonfarbe kommt der menschlichen Stimme relativ nah. Mal abgesehen vom Klang, auch visuell passiert sehr viel. Mann kann auf der Bühne wahnsinnig viel machen. Aber ehrlich gesagt, ich habe dieses Thema noch nie so richtig analysiert.
Karten für das Open-Air-Konzert mit David Garrett am Freitag, 26. Juni, 20 Uhr, am Bostalsee gibt es im TV-Service-Center Trier, bei der Hotline 0651/7199-996 und auf volksfreund.de/tickets. Das Konzert am 1. April in der Philharmonie Luxemburg ist ausverkauft.

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В интернете нашлось это интервью, переведенное на итальянский язык. Совпадение с немецким текстом - 95% (у итальянцев "выпал" один вопрос и немного отличается порядок вопросов). Ниже дан перевод с итальянского.
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http://www.passaparola.info/2015/06/15/ … i-cutulle/

на итальянском

Il 26 giugno David Garrett, acclamato violinista internazionale, terrà un concerto all’aperto presso il Bostalsee (Festwiese am Bostalsee (St.Wendel/Bosen). Nell’ attesa ecco cosa ha svelato su di sé, sulla sua musica e sul fascino del violino.

Non rilasci molte interviste. Significa che non parli volentieri di te stesso?

Non è questo il motivo. È che sono davvero molto impegnato con la preparazione dei concerti e dei tour. Da  Mosca, per esempio, mi sono spostato a Torino per due concerti poi sono andato a Londra per registrare dei demo e immediatamente dopo a Berlino per le prove delle Sonate di Brahms. Non rimane, purtroppo, molto tempo per rilasciare interviste.

Il titolo del tuo tour estivo è “Classic Revolution”. È tua intenzione rivoluzionare la musica classica e avvicinare la massa alla musica?

No, non ho queste manie di grandezza. È un bel programma che ho spesso suonati in grandi ambienti chiusi. Mi intrigava il fatto di poter suonare il programma anche all’aperto. Si tratta, inoltre, di un programma che ancora non ho registrato e che, quindi, ancora non è disponibile in CD. In questo programma reinterpreto sia brani classici in chiave moderna che pezzi pop in chiave classica.

Ci sono molti giovani che vengono ai tuoi concerti. Che fasce di età sono normalmente presenti?

Me lo hanno detto che vengono molti giovani, ma io dal palco non vedo molto. Quando sono in scena è come se davanti a me ci fosse un tendone nero: sono completamente concentrato sulla mia musica. Quello che però riesco a percepire molto chiaramente è come il pubblico reagisce alla mia musica.

Come hai fatto per fare in modo che ai tuoi concerti venissero anche persone che non sono proprio patite di musica classica?

Cerco di strutturare i miei concerti in modo tale che possano raggiungere un pubblico di generazioni diverse. Scelgo solo dei pezzi che piacciono anche a me e che siano divertenti. Spesso spiego anche perché ho scelto un pezzo piuttosto che un altro e, se capita, anche un aneddoto dalla mia vita collegato ad esso. La mia intenzione è quella di riuscire ad intrattener eil pubblico.

Sicuramente anche l’aspetto visivo è determinante. Pur essendo un violinista non ti vesti con l’abito classico del violinista.

Sul palco io devo essere a mio agio. Quello che conta è ascoltare. Ma, come anche nella vita reale: quello che indossi rispecchia la tua stima di te stesso, ma anche il contrario. Indossando qualcosa che non mi piace non sarei a mio agio e piuttosto insicuro. Sul palco mi vesto come nella vita privata. Mi capita anche qualche volta di indossare degli abiti, ma non sono il mio stile. Da non dimenticare che quando suono voglio avere libertà di movimento.

Curiosità femminile: quanto tempo passi in bagno?

Pochissimo. Al massimo 10 minuti (doccia inclusa).

Il tuo primo violino lo hai ricevuto a 4 anni. Perché un violino? Lo hai voluto tu o sono stati i tuoi genitori a prendere la decisione?

A dire il vero è stato mio fratello maggiore ad iniziare a suonare il violino. Così, per emularlo, ho voluto provare anche io. Sicuramente il violino non è uno degli strumenti più  popolari eppure sempre più violinisti riescono a fare carriera anche al di fuori dell’ambiente della musica classica.

Perché ritieni che sia così?

È uno strumento dall’acustica interessante per l’udito (sempre che venga suonato bene). La coloritura del tono è molto simile alla voce umana. Ma non è solo il suono che determina il successo: anche visivamente succede molto. Anche se non mi sono mai occupata a fondo della tematica, da parte mia devo dire che suonare il violino in scena è un’esperienza piacevole e divertente.

Combinazione di musica classica e musica pop. Sarà questo allora il programma del Bostalsee?

Assolutamente sì. Gli spettatori potranno ascoltare un programma davvero particolare. Io penso che sia uno dei programmi più bello che io abbia suonato finora.

ВНИМАНИЕ! КОПИРОВАНИЕ, ПЕРЕПОСТ И ЦИТИРОВАНИЕ ПЕРЕВОДОВ НА ДРУГИЕ РЕСУРСЫ КАТЕГОРИЧЕСКИ ЗАПРЕЩЕНЫ!

26 июня всемирно известный скрипач Дэвид Гаррет даст концерт под открытым небом на площади Бозена у озера Бошталь. В преддверии этого события музыкант рассказал о себе, о своей музыке и о магии скрипки.

Ты не даешь много интервью. Означает ли это, что тебе не нравится говорить о себе?
Причина не в этом. Дело в том, что я действительно очень занят подготовкой концертов и туров. Из Москвы, например, я переехал в Турин, где дал два концерта, затем отправился в Лондон, чтобы записать демоверсии, и сразу после этого в Берлин для репетиции сонат Брамса. К сожалению, на интервью не остается времени.

Твой летний тур называется Classic Revolution. Ты стремишься сделать революцию в мире классической музыки и приблизить к ней массы?
Нет, у меня нет мании величия. Это хорошая программа, которую я часто играл в больших концертных залах. Мне всегда было интересно сыграть ее также на открытой площадке. Речь идет о программе, которую я еще не записал, т.е. ее пока нет на CD. В рамках этой программы я исполняю как классические произведения в современном ключе, так и поп-композиции в классической обработке.

На твоих концертах много молодежи. Люди каких возрастных категорий обычно приходят на них?
Мне говорят, что приходит много молодежи, но мне со сцены не видно. Когда я стою на сцене, передо мной как будто натянут черный занавес: я полностью сосредоточен на своей музыке. Единственное, на что я обращаю внимание – как зрители реагируют на мою музыку.

Что ты делаешь, что на твои концерты приходят даже те, кто не являются поклонниками классической музыки?
Я стараюсь составить свой концерт так, чтобы он мог охватить зрителей разных поколений. Я выбираю только те произведения, которые увлекательны и нравятся мне. Зачастую я объясняю, почему выбрал это произведение, а не другое, иногда рассказываю случай из своей жизни, связанный с ним. Я стараюсь развлечь публику.   

Бесспорно, внешний вид также имеет значение. Несмотря на то, что ты скрипач, ты не одеваешься в классический костюм, присущий скрипачам.
На сцене я должен ощущать себя комфортно. Самое главное – слушать. Как и в повседневной жизни, то, что вы носите, отражает вашу самооценку. Надев то, что мне не нравится, я  буду чувствовать себя некомфортно и неуверенно. На сцене я ношу то же, что и в жизни. Иногда я одеваюсь согласно принятым нормам, но это не мой стиль. Не будем забывать, что, когда я играю, ничто не должно сковывать мои движения.

Женское любопытство: сколько времени ты проводишь в ванной?
Очень мало. Максимум 10 минут (включая душ).

Свою первую скрипку ты получил в 4 года. Почему скрипка? Это было твоим решением, или за тебя решили родители?
На самом деле мой старший брат начал играть на скрипке. Подражая ему, я тоже захотел попробовать. Конечно, скрипка – не самый популярный инструмент, однако все больше скрипачей успешно делают карьеру за рамками мира классической музыки.

Как ты думаешь, почему так происходит?
Это инструмент с интересной акустикой для восприятия (при условии, что на нем хорошо играют). Его интонационные оттенки очень схожи с человеческим голосом. Но не только звук определяет успех, большое значение имеет и визуальная сторона. Хотя я никогда глубоко не вникал в этот вопрос, должен сказать, что играть на скрипке на сцене очень приятно и увлекательно.

Комбинация классической и популярной музыки – именно такая программа будет в Боштале?
Именно. Зрители услышат абсолютно особенную программу. Думаю, это будет одна из самых красивых программ, которые я исполнял до этого.

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На форуме нашла то же самое интервью, но под другим названием и у другого источника.
12.03.2015 Geigenvirtuose und Schnellduscher*

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sintia27 написал(а):

На форуме нашла то же самое интервью, но под другим названием и у другого источника.
12.03.2015 Geigenvirtuose und Schnellduscher*

Перенесу его сюда. Вообще-то оно является оригинальным интервью, именно изданию "Saarbrücken Zeitung" ("Газета Заарбрюкена") Дэвид дал интервью. А то, что в ЭТОЙ теме - перепечатка...

Geigenvirtuose und Schnellduscher

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saar … 15,5661876

http://se.uploads.ru/t/9AJan.jpg

пока на немецком

„Timeless“ heißt das jüngste Album von David Garrett, mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Zubin Mehta. Am Bostalsee spielt er Musik, die es von ihm noch nicht auf CD gibt. Foto: Universal Foto: Universal
Star-Geiger David Garrett macht am Freitag, 26. Juni, Station am Bostalsee. Sein erstes Interview zur aktuellen Open-Air-Tour „Classic Revolution“ gab er der SZ. Beim Telefonat mit SZ-Redakteurin Melanie Mai sprach er über seine Musik, über die Faszination der Geige und darüber, wieviel Zeit er im Bad verbringt.
„Classic Revolution“ heißt Ihre Tour. Wollen Sie die Klassik revolutionieren und die Masse an die Musik heranführen?

Garrett: Das will ich mir nicht anmaßen. Es ist ein schönes Programm, das ich im letzten Jahr in großen Hallen gespielt habe. Unter freiem Himmel – das hat nun einen besonderen Reiz. Es sind alles Sachen, die ich noch nicht aufgenommen habe, die es also nicht auf CD gibt. „Classic Revolution“ deshalb, weil ich klassische Stücke zeitgemäß arrangiere, umgekehrt spiele ich klassische Versionen von Pop-Titeln.

Es kommen auch viele junge Leute zu Ihren Konzerten. Bekommen Sie eigentlich mit, wie die Altersstruktur ist?

Garrett: Ja, das wird mir erzählt. Von der Bühne sehe ich gar nichts, es ist, als würde ein schwarzer Vorhang vor mir hängen. Ich konzentriere mich nur auf die Musik. Was ich mitbekomme, ist die Stimmung im Publikum. Die spüre ich, und sie schwappt auf die Bühne über.

Wie schaffen Sie es, dass zu Ihren Konzerten auch Menschen kommen, die normalerweise mit Klassik nichts am Hut haben?

Garrett: Ich versuche, meine Konzerte generationengerecht zu gestalten. Ich suche Stücke aus, die mir selbst sehr gut gefallen, die Spaß machen. Zwischendurch erkläre ich auch, warum ich die Stücke ausgesucht habe. Und ich erzähle auch mal einen Schwank aus meinem Leben. Das alles soll unterhaltsam sein.

Wahrscheinlich spielt auch die Optik eine Rolle. Warum haben Sie für sich entschieden, dass ein Geiger keinen Anzug tragen muss?

Garrett: Ich will mich auf der Bühne wohl fühlen. Was wirklich zählt, das ist zu hören. Aber es ist wie im Leben: Mit dem, was man trägt, kommt auch Selbstbewusstsein. Und umgekehrt: Wenn man etwas anzieht, was einem nicht gefällt, fühlt man sich nicht wohl. Ich trage auf der Bühne, was ich auch privat trage. Es heißt nicht, dass ich gar keine Anzüge trage. Aber das ist nicht meine Welt. Hinzu kommt, dass ich so mehr Bewegungsfreiheit beim Spielen habe.

Ich komme wieder zurück auf die Optik. Verraten Sie Ihren weiblichen Fans, wieviel Zeit Sie im Bad brauchen?

Garrett: Ganz kurz, vielleicht zehn Minuten – und das mit Duschen.

Sie kombinieren gerne Klassik mit Pop – machen Sie das auch am Bostalsee?

Garrett: Absolut. Die Besucher können sich auf ein besonderes Programm einstimmen. Ich denke, es ist eines der schönsten Programme, das ich je gespielt habe.

Sie haben mit vier Jahren eine Geige geschenkt bekommen. Warum eine Geige? Wollten Sie das so – oder Ihre Eltern?

Garrett: Mein großer Bruder hat angefangen, Geige zu spielen. Und da wollte ich es natürlich auch.

Die Geige ist in der öffentlichen Wahrnehmung nicht das populärste Instrument. Trotzdem schaffen es immer wieder gerade Geiger, sich einen Namen außerhalb der Klassik-Szene zu machen. Warum ist das so?

Garrett: Es ist ein sehr angenehmes Instrument für die Ohren, wenn es gut gespielt wird. Andersherum ist es grauenvoll, wenn es schlecht gespielt wird. Die Tonfarbe kommt der menschlichen Stimme relativ nah. Mal abgesehen vom Klang, auch visuell passiert sehr viel. Mann kann auf der Bühne wahnsinnig viel machen. Aber ehrlich gesagt, ich habe dieses Thema noch nie so richtig analysiert.

Karten gibt es unter anderem in den Pressezentren der Saarbrücker Zeitung und unter Tel. (06 51) 9 94 11 88.

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